USA 

ESTA Antrag für die Einreise in die USA

Oh Mann, Leute ich sage es euch…

da freut man sich auf den Urlaub in den USA und man hat soweit alles vorbereitet…

und dann: denkste – da war doch noch was! Ja, der ESTA Antrag für die USA muss natürlich auch noch gestellt werden. Eigentlich ist das ganz einfach – aber…




Wirklich schwer ist es natürlich nicht den ESTA Antrag für die Reise mit Kindern auszufüllen, aber nervig ist das ganze natürlich schon. Den ESTA Antrag für die USA stellt man ganz einfach über die Website https://esta.cbp.dhs.gov/esta. Alternativ gibt es auch eine ganze Menge Dienstleister für den ESTA-Antrag, von denen sich die Behörden in den USA allerdings distanzieren. Meiner Meinung nach versuchen die “Dienstleister” an dieser Stelle auch nur Geld zu verdienen – aber das ist meine Meinung…

Als Deutscher Staatsbürger braucht man sich hiervor nicht zu fürchten, denn den ESTA Antrag gibt es direkt in Deutsch. Wie das mit den anderen Sprachen ist kann ich ehrlich gesagt nicht sagen, mit der deutschen Spracheinstellung funktioniert zumindest (fast) alles. Also ab zu https://esta.cbp.dhs.gov/esta/ und den Antrag ganz einfach ausfüllen.

Viele Dinge sind beim Aufüllen des ESTA Antrages relativ einfach und selbsterklärend, aus meiner Sicht gab es hier jedoch ein paar wirklich nervige Dinge. Diese sind meiner Meinung nach

  • es gibt keinerlei “Komfortfunktionen”: man kann nicht mehrere Anträge für eine Familie ausfüllen
  • bei Familien sind die Angaben wie Adressen, Telefonnummern und Kontaktpersonen in Notfällen etc. meist identisch – warum sollte man das nicht kopieren können?
  • es wird allen Ernstes gefragt, ob mein drei Monate altes Kind (ja, das Geburtsdatum musste natürlich angegeben werden) in den letzten Jahren in bestimmten Staaten war, plant Anschläge durchzuführen oder wegen Drogendelikte “im Knast saß”? Hmm… zumindest ich als Vater halte das für relativ unwahrscheinlich… Oder unterschätze ich meinen Zwerg einfach und ich bekomme das alles gar nicht mit!? Den aktuellen Arbeitgeber meines Kindes habe ich übrigens nicht angegeben. 😉

Spannend wäre eigentlich mal ob so ein Antrag abgelehnt wird, wenn man angibt dass das drei Monate alte Baby schon eine Freiheitsstrafe abgesessen hat. 😉

Na ja, wir waren jedenfalls nach 1 1/2 Stunden mit den Anträgen für vier Personen durch.

Was bei uns nicht funktionierte war die Telefonnummer der Kontaktperson in Deutschland. Hier habe ich alle möglichen Kombinationsmöglichkeiten ausprobiert: 0049…, +49…, ohne Ländervorwahl… Nichts funktionierte. Dann habe ich die Handynummer gegen eine Festnetznummer ersetzt und es funktionierte – dies als Hinweis falls ihr die gleichen Probleme habt.

So, jetzt habe ich aber genug gemeckert. Hier noch wenigstens ein Tipp mit dem ihr etwas Zeit sparen könnt.Wenn man etwas Zeit sparen möchte, sollte man den Weg über “Group of Applications” (“Gruppe von Anträgen”) wählen. So spart man sich wenigstens die mehrmalige Eingabe der Zahlungsmodalitäten und man kann gleich alle Anträge zusammen zahlen. Wenigstens etwas Komfort…

Ihr merkt schon, dass ich den ESTA Antrag gar nicht so richtig befürworten kann. Das liegt (Achtung, wieder meine Meinung!) daran, dass man seine Adressdaten preisgibt und aus meiner Sicht völlig banale Fragen beantwortet. Der Kommentar meiner Frau hierzu war übrigens “vielleicht kann man in den USA ja die Leute mit bewussten Falschangaben einfach länger einsperren”. So abwegig ist das gar nicht. 😉

Wie auch immer, der Urlaub mit Kindern in den USA war wieder einmal richtig toll! Wir quälen uns auch beim nächsten mal wieder durch den Antrag.

Euer Team von Rundreisen-mit-Kindern.de 🙂

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